Montag, 3. Juli 2017

Tintagel Castle-abenteuerlich unterwegs

Kaum zu glauben, dass ich mir gestern habe die Sonne auf den Pelz brutzeln lassen- heute morgen war alles grau und es nieselte (die Wettervorhersage war also doch richtig). Daher fiel ein weiterer Strandbesuch aus, da hatten die Großen die Idee nach Tintagel zu fahren und und das dortige Castle, bzw. die Ruinen davon anzusehen. 

Also stiegn wir alle ins Auto und fuhren los. Unterwegs wurde der Nebel dicht und dichter und es regnete jetzt richtig. Kurzzeitig hat die Reiseleitung sich überlegt, abzubiegen und etwas anderes zu suchen, aber dann wollten sie es doch mit Tintagel versuchen. Und ich muss sagen: zum Glück! 
Als wir in Tintagel einfuhren war es zwar noch bewölkt und nieselte, aber über dem Meer konnte man schon den blauen Himmel sehen. Aus einem Reiseführer, der in unserem Ferienhaus steht, hatten wir einen grandiosen Tipp für den Parkplatz: Wir fuhren durch den durch und durch touristischen Ort mit 3 großen, kostenpflichtigen Parkplätzen und erreichten die St. Materiana Kirche und einen dazugehörigen kleinen Parkplatz am Glebe Cliff. Von hier aus führte ein wundervoll malerischer Weg an der Küste entlang zum Castle. 

Die Ruinen befinden sich heute auf 2 Felsen, da die Felsen, die eigentlich mal dazwischen waren eingestürzt sind. Also mussten wir erst runter, dann wieder hoch und alles auch wieder zurück. Dabei waren 2 Dinge ziemlich anstrengend für meine Familie: 1. sind sie in Tintagel alles in Allem das Äquivalent von 36 Stockwerken erklommen und 2. waren manche Stufen so hoch wie E's Bauchnabel, da musste also sowohl beim Auf- als auch beim Abstieg von Mama oder Papa geholfen werden. Und das wo der kleine Herr doch alles immer "ALLEINE!" machen möchte. 
Ich habe mich hübsch tragen lassen und bin dann nur auf den schönen, ebenen Flächen flaniert. Denn davon gab es auch genug, denn die Burganlage, die an 1230 gebaut, umgebaut und erweitert wurde umfasste eine wirklich große Fläche. Am Besten hat den Jungs übrigens ein Tunnel gefallen, in den man auch hinein konnte und dessen Zweck noch nicht ganz klar ist. Es wird vermutet, dass er zur Kühlung von Speisen diente. 

Als Stärkung gab es dann für uns 3 Kleine ein Kindermenü (Sandwich, Keks, eine kleine Tüte Chips, ein Tütchen Rosinen und ein Getränk) und für die Großen ein Cheesescone mit gesalzener Butter und eine Cornish Oggie (das ist eine Pastete gefüllt mit Rindfleisch, Käse und roten Zwiebeln). B schwärmte so von ihrem Scone, dass ich, obwohl ich schon pappsatt von meinem Sandwich war, doch noch bei ihr probiert habe. Und sie hat nicht übertrieben, es war hammerlecker. So gestärkt sind wir dann in einem kleinen Bogen wieder zu dem Klippenpfad und unserem Auto zurück. 

Gegen halb vier waren wir dann wieder in unserem Haus, die Jungs haben den Hühner nochmal zwei Eier abgeluchst und wir haben Boule im Sonnenschein gespielt. Es war ein wunderschöner, spannender und interessanter Tag, an der Stimmung des ein oder anderen kleinen Herren müssen wir aber noch arbeiten, die ist ziemlich schwankend... aber das wird bestimmt  noch. 
Was wir morgen machen? Wissen wir noch nicht, vielleicht gehen wir nach Port Isaac, oder zum Eden Project, oder zum Strand.... Ich werde auf alle Fälle wieder berichten! 

Eure Wiebke

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